UV-Schutz

UV-Schutz

Die wichtigste Schutzfunktion einer Sonnenbrille ist der Schutz der Augen vor ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung).
Dieser Schutz wird häufig durch die Bezeichnung UV400 gekennzeichnet und bedeutet, dass Strahlung mit einer Wellenlänge unter 400nm nicht durchgelassen wird.
Das unsichtbare und unspürbare UV-Licht kann im Auge zu Gewebeschäden an Bindehaut und Hornhaut führen und auf lange Sicht sogar einen grauen Star (Katarakt) hervorrufen. UV-Strahlen beschleunigen die Hautalterung und gelten als Mitverursacher von Hautkrebs.

UV-Strahlen belasten zu jeder Jahreszeit

UV-Strahlung ist tagsüber immer vorhanden, nicht nur im Sommer. Zusätzlich werden UV-Strahlen von Schnee, Wasser und Sand, auch Wolken, Straßen oder Glasfronten reflektiert. Diese dringen dann zusätzlich ins Auge, ohne von uns wahrgenommen zu werden.
Lichtreflexionen vom Wasser verstärken das UV-Licht um 20 Prozent, Schnee sogar um 80 bis 95 Prozent. Im Gebirge nimmt die Intensität der UV-Strahlung pro 1000 Höhenmeter um 10 Prozent zu.

UV-Schutz für Kinder extrem wichtig

Die großen Pupillen und die helleren Augenlinsen von Kindern lassen mehr UV-Strahlen in das Auge hinein als die von Erwachsenen. Dadurch gelangen mehr UV-Strahlen zur Netzhaut und schädigen die empfindlichen Photorezeptoren. Kleinkinder sollten sich ohnehin nur in Maßen in der Sonne aufhalten, und auch Jugendliche sollten sich nur geschützt eine längere Zeit dem Sonnenlicht aussetzen.

Tipp: Hier können Sie sich über die aktuelle UV-Belastung informieren:
www.bfs.de (Bundesamt für Strahlenschutz) und
www.dwd.de (deutscher Wetterdienst).


Simulation: Wie funktioniert UV-Schutz?